Kastelle Montepò

Auf der S.S. 322 fährt man weiter Richtung Scansano und nimmt einen Abzweig nach links (S.P. 39 “di Polveraia“, ca. 4 km nach Bivio Montorgiali), der zu den Kastellen Montepò und Cotone führt. Man folgt der S.P. 39 für 3 km, dann biegt man rechts auf eine weiße Straße ab. Nach 2 km erreicht man Montepò.

Es handelt sich dabei um eine beeindruckende befestigte Villa mit rechteckigen Schutzmauern, schrägen Grundmauern und Ecktürmen, die ausschließlich aus Stein erbaut sind. Sie könnte das ansonsten nicht nachweisbare Kastell “Montepaone“ sein, das im 12. Jahrh. urkundlich erwähnt wurde. Im 14. Jahrh. unterstand es der Herrschaft der Besitzer von Cotone und ging im 15. Jahrh. in den Besitz von Siena über. Die allgemeine äußere Erscheinung des Kastells ist jedoch zum Großteil auf die Renaissance zurückzuführen.

Montepò ist nicht zu besichtigen, da in Privatbesitz. Ein Gittertor verwehrt die Annäherung, an die Mauern. Den besten Ausblick, der jedenfalls einen Eindruck von der Mächtigkeit und Einzigartigkeit dieses Monuments in der Maremma vermittelt, hat man daher von der Straße aus.

 

 

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